Zeit der Erinnerungen
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Hallo,schade das du anscheind wieder "abgetau
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Olaf:
Zum Glück hat mein Vater vor seiner Erkrankun
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Olaf:
Mein Vater leidet auch unter Demenz. Erst hat
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birgit brabetz:
oh ich hoffe der blog geht weiterich mache ge
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Anke:
Hallo,liebe Brigitte,nun habe ich dich auch w
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Demenz

Drei-Tasten-Handy

Bin momentan für eine Patientin mit leichter Demenz auf der Suche nach einem Telefon/Handy, dass sie auch auf ihrem Bauernhof und kurze Spaziergänge mitnehmen kann.
Vielleicht wär sowas das richtige?

Drei-Tasten-Handy
dreitastenhandy.jpg

ZeitDerErinnerungen 06.06.2007, 15.19 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Navi und Demenz

Solche Reaktionen auf mein Navi hätte ich auch nicht erwartet.
Heute bei einer Fahrt mit einer demenzkranken Patienten zum Arzt. An das Navi hab ich ehrlich gesagt auch nicht mehr gedacht, die Benutzung ist schon alltäglich bei mir.

"Ist das deine Mutter?" kam es auf einmal von meiner rechten Seite, als neue Anweisungen aus dem Navi kamen.
"Nein".... meingott, wie soll ich einen demenzkranken Menschen ein Navi erklären?
"Glaubst du alles, was die da sagt? Ich würd lieber nochmal selber nachschaun."
Wie soll ich das Navi erklären?
"Die da drin sagts aber schon richtig, wo`s hingeht" (Vertrauen flammt in ihr auf)
Ich bin in Erklärungsnot und mir war es schon auch ein Bedürfnis, diese Stimme (Navi) zu erklären.
Auf einfache Weise....
Sie konnte sich dann schon an Sateliten erinnern. Ich versuchte es einfach zu erklären (ob`s richtig war, steht in den "Sternen" oder halt in der Gebrauchsanweisung, die ich sowie nie lese... für was hat  "Frau" denn einen "Mann").
Auf jeden Fall versuchte ich den Sateliten mit seinen Signalen mit den Navi in Verbindung zu bringen... Sie hats geglaubt, zumindest sagte sie:
"Narrische Technik"

ZeitDerErinnerungen 26.02.2007, 19.45 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Scho wieda....

a Neie...

Heute Spaziergang mit dem "Feuerwehrmann" am See.
Als uns ein Ehepaar entgegenkam fühlte er sich sichtlich unwohl, wär wohl am liebsten umgekehrt.
"De ham mir grod noch gfehlt" (Die haben mir gerade gefehlt) und deutet auf das Ehepaar.
"Etz werns dann überall im Dorf verzähln, dass i a Neie hob..."
(Jetzt werden die dann überall im Dorf erzähln, dass ich eine Neue hab... war wohl ich damit gemeint ::)
Und dann...
sagt dieses Ehepaar ausgerechnet auch noch im Spaß  im Vorbeigehn und Grüßen
"Ja, ja, die Frauen werden bei Ihnen auch immer jünger...."
Der Feuerwehrmann brüstete sich und nahms dann doch mit Humor.


Das sind die Momente, in denen ich meine Arbeit liebe.

ZeitDerErinnerungen 16.02.2007, 19.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Besuch...

heute bei einen "alten" Bewohner meines früheren Wohnbereichs.
Dem "Feuerwehrmann".
Damals bracht mir der "Feuerwehrmann" viel Ärger ein. Da er durch die nichtmedikamentöse Therapie und durch das Verringern der Psychopharmaka wieder so "fit" wurde, dass er wieder nach Hause zu seiner Frau konnte. Ich bekam als Stationsleitung Ärger, weil die Bettenbelegung dadurch wieder nicht voll ausgelastet war.

Ich hatte immer noch Kontakt zu seiner Frau, erfuhr auch die letzten Wochen, dass es ihm wohl wieder durch einen grippalen Infekt schlechter ginge. Ein Krankenhausaufenthalt nach dem anderen.
Jetzt ist er wieder seit zwei Wochen zu Hause.
Dieses Grinsen in seinem Gesicht, als ich ihn heute besuchte. Er erkannte mich sofort wieder, obwohl wie uns seit Wochen nicht mehr gesehen haben.
Dieses Grinsen... es war einfach schön.
Und was mich noch mehr freut...
Er gehört jetzt auch zu meinen Patienten. Dreimal wöchentlich werde ich ihn besuchen.
Sein altes Englischbuch hat er auch schon bereitgelegt. Er möchte wieder Englischvokabeln lernen (für den Besuch seiner Tochter aus Irland).... ein prima Gedächtnistraining. Ich freu mich schon darauf....

ZeitDerErinnerungen 14.02.2007, 22.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Waldspaziergang...

... heute bei der Betreuung einer demenzkranken Frau.
Sie sprach die letzten Tage nur noch von ihrem Wald, der ziemlich in der Nähe ihrer Landwirtschaft ist. Sie machte sich sorgen um ihre Bäume nach dem Orkan. Keiner von der Familie wollte mit ihr in den Wald gehen.
Also war Waldspaziergang angesagt und sie war schon erschrocken über die vielen Baumschäden. Sie redete und redete, eine Stunde waren wir unterwegs und ich erfuhr vieles über den Wald, von dem ich bisher keine Ahnung hatte.

"Wann gehn ma wieda in Woid?"  waren ihre Abschiedsworte

ZeitDerErinnerungen 07.02.2007, 20.17 | (0/0) Kommentare | PL

Sich auch an den kleinen Dingen...

,,,des Lebens erfreuen können.
antwortete die 100jährige Vera Brunn auf die Frage, was sie denn für das Erreichen ihres hohen Alters getan hätte.... "und auf keinen Fall in ein Altenheim, sich bevormunden lassen".   >>> heute abend in der sehr interessanten Sendung "Berlin Mitte: Wer pflegt die Alten".
Und endlich kommt die Erkenntnis von allen Seiten, dass ambulanten Dienste in der Zukunft viel mehr Unterstützung brauchen.

berlinmitte.jpg

ZeitDerErinnerungen 26.01.2007, 00.13 | (0/0) Kommentare | PL

MiniMentalStatusTest

Keine Diagnostik, der MMS, wie auch bei Noga beschrieben.

Ich hatte den MMS Test auch auf unseren Wohnbereich. 
Die Diagnose Demenz stand bei den Bewohnern schon gesichert  fest.
Eigentlich benutzte ich den Test vielmehr für uns als zusätzliche Einschätzung zum Verlauf der Demenzerkrankung, ggf. als zusätzliches "Instrument" für eine höhere Pflegestufe.

Und bei diesen "Befragungen" fällt mir folgende Situation ein.

Zur Unterbringung in den beschützenden Wohnbereich ist immer ein richterlicher Beschluss erforderlich. Gutachter und Richter erscheinen dazu auf dem Wohnbereich.
Bei einer Bewohnerin ging es um diese Unterbringung.
Der Gutachter erscheint, stellt sich nicht mal ordentlich vor und befragt die 98jährige Bewohnerin.
"Fühlen Sie sich hier wohl?"
"Geht dich nix an"
"Wie heißen Sie denn?"
"Sog I net"
"Wann Sind sie geboren?"
"Sog I a net"

Soviel zu den Befragungen....
Ich würde wahrscheinlich die gleichen Antworten geben.... und also auch beschützend untergebracht werden.

ZeitDerErinnerungen 18.12.2006, 10.37 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Erinnerungen an den Feuerwehrmann

Vor ziemlich gut einem Jahr kam ein neuer Bewohner auf meinen Wohnbereich.
Eigentlich ein großer stattlicher Mann. Er bewegte sich kriechend über den Flur, stand kaum noch senkrecht. Suchte nach Steckdosen. Eigentlich suchte er nach Beschäftigung, nach Arbeit. Er war angeblich trotz kriechender Fortbewegung stark weglaufgefährdet. Darum wurde er auch beschützend auf unseren Wohnbereich untergebracht.
Als ich seine Medikation sah, konnte ich seine kriechende Fortbewegung verstehen. Da würde kein "Mann" mehr gerade stehen. Unverantworlich.
Es begeann ein langer "Kampf" mit dem behandelnden Neurologen. Endlich wurde Psychopharmaka abgesetzt. Wo sollte er denn hinlaufen können, wenn sowieso alles abgesperrt war.
Die Ehefrau wurde stark mit einbezogen. Biographisch war seine Feuerwehr und seine Tätigkeit als Kfz-Mechaniker sehr sehr wichtig. Er bekamm seinen Arbeitsoverall. Seinen Werkzeugkasten und noch einiges aus seinem Arbeitsleben.
Dieses Schild brachten wir zur räumlichen Orientierung vor seine Zimmertüre an.

feuerwehreinsatz.jpg


Innerhalb kürzester Zeit ging der Mann wieder senkrecht. Seine Frau wurde von ihm wieder erkannt und das Wiedersehen der beiden war jedesmal herzzerreissend.
Das Weihnachtsfest verbracht er letztes Jahr zu Hause.
Ich kann mich noch genau an den 24.12. letzten Jahres erinnern. Als ich ihn morgens aufweckte.
"Guten Morgen, du bist mei Christkindl heit, weil ich Weihnachten daheim feiern derf"
Ich werd diese Leuchten in seinen Augen nie vergessen.
Es ging ständig mit ihm bergauf. Seine Besuche zu Hause wurden immer länger.
Bis wir den Versuch wagten, ihn wieder ganz zu Hause bei seiner Familie zu integrieren.
Sowas gabs noch nie, dass ein dementer Bewohner wieder auszog.
Die Hausleitung war nicht begeistert, mir war es egal.
Für diesen Mann zählte nur das hier und jetzt und er gehörte zu seiner Frau.
Ich blieb mit seiner Familie lange in Kontakt und sie wußten, dass sie mich jederzeit bei Problemen anrufen konnten.
Fast ein Jahr ist seitdem vergangen.
Im Sommer stand er nochmals mit seiner Frau vor meiner Tür und wir freuten uns über das Wiedersehen. Sein dementieller Zustand war stabil. Mehr brauchte es nicht.
Nächste Woche werde ich ihn zuhause besuchen.... ich freu mich schon.

ZeitDerErinnerungen 11.12.2006, 18.48 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Altern in Würde

Ein interessanter Link
"Altern in Würde"

Die Szenerie mit Simone Rethel hatte ich damals im Alzheimertherapiezentrum live miterlebt.
Die Fotos sehen ja ganz nett aus... aber ich werde nie diesen "Starauftritt", bei dem nur noch der Trommelwirbel gefehlt hat, vergessen.

ZeitDerErinnerungen 13.11.2006, 18.33 | (0/0) Kommentare | PL

Herzlich Willkommen

In Ihrem DesignBlog von BlueLionWebdesign

Wir freuen uns, dass Sie sich für eines unserer DesignProdukte entschieden haben und wünschen Ihnen und Ihren Besuchern viel Spass damit.

Ihre Beatrice Amberg
und das BLW Team

BLW 19.09.2006, 12.06 | (0/0) Kommentare | PL

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Julia
Hallo Gitte!
Hoffe es geht dir Gut und leider habe ich vergessen was ich dir schicken soll... :(
Ich habe aber auch gute nachrichten für Frau Mutter! Ich werde einen anerkannten Lehrgang machen zur Schwesternhelferin mal schauen was dass bringt :D :ok:
Ich hoffe du machst deine Arbeit weiter so gut wie du sie immer erledigst und erledigt hast!
Weiterhin viel Erfolg und Glück
Dein julchen
19.3.2009-9:25
Eva und Michi
Hallo Wirbelwind :) Wir vermissen Dich und deine Emma und deine Liebe für die Arbeit.Immer wieder schön zu lesen, wie du jetzt deine Vorstellungen umsetzen kannst...leicht neidisch :D .
Lieben Gruß Eva und Michi
17.5.2008-12:39
Ekke
Endlich Feierabend!
Und ein wenig Entspannung beim Lesen fremder Blogs . . . :D
31.7.2007-17:54
Stärnli
Danke Dir vielmals für die guten Wünsche :)
18.3.2007-11:41
*Stärnli
Hab mich riesig gefreut das Du in die Schweiz gekommen bist :)
13.2.2007-14:10
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Zufallsspruch:
Man braucht schon etwas Intelligenz, um zu erkennen, wie dumm man ist.

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