Zeit der Erinnerungen
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Hallo,schade das du anscheind wieder "abgetau
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Olaf:
Zum Glück hat mein Vater vor seiner Erkrankun
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Olaf:
Mein Vater leidet auch unter Demenz. Erst hat
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birgit brabetz:
oh ich hoffe der blog geht weiterich mache ge
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Anke:
Hallo,liebe Brigitte,nun habe ich dich auch w
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Stubenspeier

Basejumper...

kenn ich auch.
Aber nicht solche....
... es war vor ca. 3 Jahren. Wir machten Urlaub am Gardasee in Campione und ich saß nichtsahnend gemütlich vor unseren Wohnmobil, vertieft in ein Buch.
Ein Schrei über mir und ich sah Menschen vom Himmel fallen.
Ich konnte es zuerst nicht fassen, dass freiwillig jemand von diesen steilen Felswänden sprang. Eigentlich wurde ich sauer, wie man sein Leben nur so aufs Spiel setzen konnte!!Ich war wirklich fassungslos. Denn die Basejumper (bis dato war mir dieses Wort kein Begriff) waren blutjunge Menschen, die sichtlich ihren Spass daran hatten, sich in die Tiefen zu stürzen , um erst kurz vorm Aufprall den Gleitschirm zu öffnen.
Die Landefläche entlang der Steilwand waren nur einige Meter.
Sie sprangen bis in die Nacht hinein.... nur mit einer Stirnlampe bestückt.
Schrecklich.

ZeitDerErinnerungen 25.01.2007, 21.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Wohin mit der Wut?

Wenn Du wütend bist, zähl bis vier.
Bist Du außer Dir vor Wut, fang an zu fluchen
.
Mark Twain

Dann ist es wohl besser, wenn ich auf einen Berg gehe.... zum rausbrüllen meiner Wut.

ZeitDerErinnerungen 19.12.2006, 21.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Aufreger des Tages

Heute in unserem Radiosender http://www.antenne.de/  bei Kahtie`s Sendung....

"... aufgrund aktueller Vorfälle sollen die Sicherheitsbestimmungen in den Justizvollzugsanstalten verstärkt werden, d.h. 1 Beamter für 1,5 Häftlinge..."

Mein Mann schrieb diese email... und wie recht er mal wieder hat:
Hallo, Kathie hast Du´s gehört? 1 Beamter für 1,5 Häftlinge! Super, oder? Wenn´s nur überall so wäre. Ich kenn jemand, der sitzt in einer Einrichtung und sieht den ganzen Tag niemanden. Im Gegensatz zu den Häftlingen, würde der beim Freigang gerne jemanden dabei haben. Er zahlt sogar dafür und nicht zu knapp. Trotzdem sitzt er Tag aus Tag ein alleine rum. Weißt Du Kathie, wie die Einrichtung heißt?
ALTENHEIM !!!

Jede Menge Arbeitsplätze, aber kein Geld !?

Jetzt sagt Ihr.... Ja.. alles nicht so einfach.
Doch es ist einfach, aber es will niemand hören.
Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben wieviel Prozent des Umsatzes der Heimbetreiber für die Pflege verwendet werden müssen. Meistens bleiben da 25% über mit denen das Haus betrieben, das Personal bezahlt und gepflegt werden muß. Für das Geld, das die Senioren hier für einen Heimplatz bezahlen, kann man sich eigentlich in ein Hotel einmieten. Das sollte man sich mal auf der Zunge zergenen lassen.

ZeitDerErinnerungen 17.11.2006, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

Supervision...

... gestern bei allen Wohnbereichsleitungen.
Bisher war ich gegenüber Supervisionen positiv eingestellt. Waren auch immer wertvoll.
Gestern merkte ich in mir selbst meine Veränderungen.
Wir sollen nochmal von vorne anfangen? Gemeinsam stark sein. Wieder den Grundstock finden.
Ich hatte meinen Grundstock gefunden. Vor 4 Jahren.
Jetzt hab ich keine Kraft mehr, nochmals anzufangen.
Ich werde keine Energie mehr verschwenden.

Heute werd ich 42. Jahr. Lange Jahre kämpferische Altenpflege hinter mir und bin müde geworden.
Wie mußte ich um diesen freien Tag heute kämpfen. Lächerlich.
Wie sollen wir (Team) überhaupt noch Kraft und Energie tanken, wenn wir schon seit Monaten ohne gesetzlich vorgeschriebene Pause in der Gerontopsychiatrie arbeiten.
Die halbe Stunde Pause wird aber täglich von der Dienstzeit abgezogen. Ist ja Vorschrift.
Tja, ich bin eine unangenehme Mitarbeiter.
Die wegen einer Pause zum Betriebsrat marschiert. Eine Mitarbeiterin, die anscheinend nicht mehr belastbar ist.

Ich werde meine Energie nicht mehr in diese Art von Altenpflege stecken.

Wenn nur mein Kopf endlich etwas frei werden würde. Frei für neue Gedanken.
Aber ein neuer Weg beginnt sich schon zu formen... ich brauch nur noch etwas Zeit und Überwindung.

ZeitDerErinnerungen 10.11.2006, 08.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Ruhe bewahren...

war heute angesagt.
Nach dem Frühdienst war ich heute Nachmittag noch auf einer Tagung eingeladen.
Eine Tagung über die Tagesstrukturierung und Beschäftigung in den Altenheimen, die Einladung kam von der Heimaufsicht.
Nach einer Diskussion vormittags im Dienst mit meiner Hausleitung wich sie nicht mehr von meiner Seite. Ich vermute, damit sie mich ausbremsen konnte, falls ich wieder "anstrengend" werde.
Ich fand schon meine gewünschte Diskussion mit der Heimaufsicht. Es war alles schön und gut. Sie haben ja recht, ist ja auch alles meine Meinung. Die alten Menschen brauchen ihre Tagesstrukturierung, Beschäftigung mit Alltagsgewohnheiten / arbeiten, Tiere bringen Ablenkung..... ist doch alles bekannt, nichts neues.
ABER: Die Heimaufsicht hat "vergessen" den MdK einzuladen. Und zwar nicht die Gutachter, die bei uns auf den Stationen auftauchen und nur ausführen. Nein.... die "Entscheider" und "Macher" wären gefragt gewesen.
DENN: Alles was die Heimaufsicht heute bei uns eingefordert hat, in Zukunft mit Recht auch verstärkt überprüfen wird,.... die alles wird doch nicht bezahlt.
Der MdK sieht doch nur durch die "still-satt-sauber" Brille.
Alles andere, wie Beschäftigung, Tiere, Bewegung, Gymnastik, Milieutherapie usw. wird nicht angerechnet und bezahlt.
Heimaufsicht WILL das haben,
MdK KANN das nicht bezahlen.
Ausnahme: Die Träger sind sooo großzügig, diese geforderten Tätigkeiten selbst aus der Tasche zu finanzieren. Ich glaubs kaum....
Mein Gott Leute von der Heimaufsicht, kommt endlich hinter euren Schreibtischen hervor.
Macht die Augen auf. Wie soll Beschäftigung stattfinden, mit einer Pflegekraft im Dienst??

ZeitDerErinnerungen 11.10.2006, 20.27 | (0/0) Kommentare | PL

Aufräumarbeit...

ist die beste Bezeichnung momentan für mein (Arbeits(leben.

Irgendwann im Juni hörte ich ja mit meinem damaligen Gratis Blog auf.
Da war meine Arbeitswelt noch ziemlich in Ordnung.

Ist-zustand:
- neue Hausleitung
Ich vermisse meine damalige Hausleitung sehr.
Jetzt erst (leider) sehe ich, wie sie meine Station unterstützt hat. Wir waren personel immer mit einer Pflegekraft überbesetzt. Wenn man das überhaupt überbesetzt nennen kann.
Sie erkannte einfach, dass der Betreuungsbedarf bei demenzkranken Menschen wesentlich höher liegt. Sie war stolz auf diese Station, mitsamt ihrer Milieutherapie. Sie unterstützte mein Konzept, wo sie nur konnte. Und die Tiertherapie, die ja in der Altenpflege immer noch sehr skeptisch belächelt wird, kam durch ihre Unterstützung voll zum Einsatz.

- neue Stationssituation
Jetzt sind wir "korrekt" besetzt. So wie es der Pflegeschlüssel hergibt. Kein "Mann" mehr, nicht mal ein "halber". Meine Station ist mit 0,04 Mitarbeiter überbesetzt, damit voll ausgeschöpft. Es findet kaum noch Betreuung statt. Wie auch??
Reine Versorgung.

- mein Arbeitsleben
Ich muss zusehen, wie "mein" Konzept den Bach runterschwimmt. Ich MUSS zusehen.
Es ist momentan sehr anstrengend, gegen die Strömung zu schwimmen und zu kämpfen.
Wochenlang anhaltend. Oktober und November sind auch schon mit Geringstbesetzung geplant. Ich weiss gar nicht mehr, wie ich vor mein Team treten soll. Ich habe da große Probleme damit. Eigentlich stärkt mich mein Team. Sie machen ihre Arbeit, zuverlässigen Dienst. Sie sprechen mich direkt an, dass sie merken, wie schlecht es mir geht.
Ich bin stolz auf sie, dass sie so offen und ehrlich sind.
Aber die "Kämpfe"  bei Hausleitung und Pflegedienstleitung machen mich müde.
Zermürben mich.
Ich warte eigentlich auf Abmahnungen. Wegen meinen emotionalen Ausbrüche.
So weit bin ich schon.
Ich habe es mit Fachlichkeit versucht. Konzeptarbeit.
Es liefen Beschwerden von Angehörigen.
Und jetzt laufe ich nur noch mit den Kopf gegen die Wand.
Ich sehe, wie Haus- und Pflegedienstleitung die Augen verdrehen, wenn ich nur in ihre Nähe komme. Mich anlächeln und doch insgeheim abschiessen möchten, weil ich so nerve.
Ich werde nicht länger jammern. Ich glaub, ich hab die längste Jammerzeit hinter mir.
Was will ich überhaupt? Jammer, schimpfen, stampfend in den Dienst und nichts verändern können?
Nein, will ich mit Sicherheit nicht.
Ich warte jetzt noch auf Abmahnungen...
ansonsten muss ich eben ohne gehen, aber mit Sicherheit nicht mehr in ein Altenheim.

ZeitDerErinnerungen 10.10.2006, 08.59 | (0/0) Kommentare | PL

Neuanfang

So,
nach einigen Monaten blogloser Zeit, gehts nun doch nicht mehr ohne.
Vielleicht können sich ja noch einige an meinen damalige
Zeit der Erinnerungen
"erinnern". Es soll genauso weitergehn. Über meine Arbeit mit demenzkranken Menschen und einigen Veränderungen, die in meinen Kopf umherschwirren. Die Situtation hat sich innerhalb der letzten Wochen total verändert und hier soll noch einiges "ausgebraten" werden. Irgendwo müssen ja meine Gedanken hin.

ZeitDerErinnerungen 09.10.2006, 22.25 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

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Julia
Hallo Gitte!
Hoffe es geht dir Gut und leider habe ich vergessen was ich dir schicken soll... :(
Ich habe aber auch gute nachrichten für Frau Mutter! Ich werde einen anerkannten Lehrgang machen zur Schwesternhelferin mal schauen was dass bringt :D :ok:
Ich hoffe du machst deine Arbeit weiter so gut wie du sie immer erledigst und erledigt hast!
Weiterhin viel Erfolg und Glück
Dein julchen
19.3.2009-9:25
Eva und Michi
Hallo Wirbelwind :) Wir vermissen Dich und deine Emma und deine Liebe für die Arbeit.Immer wieder schön zu lesen, wie du jetzt deine Vorstellungen umsetzen kannst...leicht neidisch :D .
Lieben Gruß Eva und Michi
17.5.2008-12:39
Ekke
Endlich Feierabend!
Und ein wenig Entspannung beim Lesen fremder Blogs . . . :D
31.7.2007-17:54
Stärnli
Danke Dir vielmals für die guten Wünsche :)
18.3.2007-11:41
*Stärnli
Hab mich riesig gefreut das Du in die Schweiz gekommen bist :)
13.2.2007-14:10
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Zufallsspruch:
Ein Fehlschlag kann lehrreicher sein als ein Erfolg.

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